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Mittwoch, 27. Mai 2015

Badideen - Interview mit Torsten Müller


Badideen - Interview mit Torsten Müller

Wie sieht es eigentlich derzeit mit den Badezimmertrends so aus? Hat man
überhaupt noch eine Badewanne im Bad? Ist klassisches Weiß im Bad
völlig aus der Mode und sind Fliesen noch ein Must-have? Wir haben bei
Bad-/ Spa- und Raumdesigner Torsten Müller nachgefragt, wie das Bad von
heute eigentlich so aussieht und haben ganz nebenbei über phantasievoll
bedruckte Glaswände und ein Waschbecken auf einem Fahrrad gestaunt…
sehen Sie selbst!

Mittwoch, 11. März 2015

Bad- und SPA-Designer Torsten Müller im Interview


Bad- und SPA-Designer Torsten Müller im Interview

Bad- und SPA-Designer Torsten Müller im Interview
© Torsten Müller

Wir haben uns gefragt, wie das perfekte Badezimmer aussieht und kurzerhand über Twitter Torsten Müller angesprochen, ob er bereit ist für ein kurzes Twitter-Interview. Und das war er - 2 Tage später ging es los. Hier sehen Sie nochmals die Antworten auf unsere Fragen hinsichtlich der Badtrends 2015.

Torsten Müller - Baddesign
© Torsten Müller - Baddesign
Planungswelten:
Sie planen nicht nur Bäder sondern komplette Lebensräume. Was zeichnet Sie bei der Badplanung aus?


Torsten Müller:
Ein Bad soll immer mehr zum Ort der Ruhe werden - ein Ort an dem man neue Energie tanken kann.

Von daher ist es mir sehr wichtig, das bei der Badplanung alle 5 Sinne angesprochen werden. Darauf legen meine Kunden großen Wert.


Torsten Müller - Baddesign
© Torsten Müller - Baddesign
Planungswelten:
Badewanne oder Dusche. Oder beides? Wo geht hier der Trend im Badezimmer hin?


Torsten Müller:
Ich erlebe immer öfter, dass gerade bei Badrenovierungen die Badewanne rausgerissen und statt dessen eine großzügige Dusche installiert wird.

Aber auch bei neuen Bädern werden die Duschen immer größer, der Trend zur begehbaren Dusche hält sich auch weiterhin und oftmals kommt zudem noch eine Sitzbank hinzu.

Torsten Müller - Baddesign
© Torsten Müller - Baddesign
Planungswelten:
Hat man eigentlich noch Fliesen an der Wand?


Torsten Müller:
Der Trend geht ganz klar weg von Fliesen. Wenn ich noch Fliesen bei einer Badplanung verplane, dann sind es meistens Fliesen im Großformat.

Fugen wirken eher unruhig - im Unterbewusstsein registrieren wir genau diese Unruhe und das ist alles andere, was wir im Badezimmer erreichen sollten.

Planungswelten:
Welche Farbe ist in 2015 im Badezimmer angesagt?


Torsten Müller:
Schwarz mit Tiefeneffekt oder auch Farben wie Karbon-Schwarz sieht man aktuell immer mehr. Wobei ich der Meinung bin, dass sich dieser Trend nicht durchsetzten wird. Ich denke, dass sich Farben wie Wenge oder Nussbaum sich im Bereich der Naturwerkstoffe im Badezimmer immer mehr zeigen werden.

Torsten Müller - Baddesign
© Torsten Müller - Baddesign
Planungswelten:
Ein Schwerpunkt Ihrer Badgestaltung ist die Gestaltung mit Licht-Design. Was macht Licht so besonders, was können wir damit erreichen?


Torsten Müller:
Mit Licht-Design kann man Stimmungen aufnehmen, diese intensivieren und verstärken. Man könnte auch sagen, Licht ist Leben. Wie auch bei Wasser. Wir arbeiten im Badezimmer somit mit zwei wesentlichen Elementen.

Mit einem Rot beispielsweise, welches ich gerne abends oder Nachts im Badezimmer einsetze signalisiert man dem Körper Ruhe.

Blau bewirkt das komplette Gegenteil. Das Licht der Sonne, das uns ermuntert und positiv in den Tag stimmt hat einen großen Blauanteil.

Aber Lichtgestaltung bedeutet noch wesentlich mehr.

Es lassen sich tolle Akzente setzen, einzelne Objekte können direkt mit dem richtigen Lichtdesign in Szene gesetzt werden und Licht kann auch Räume komplett verändern.

Ein wesentlicher Vorteil ist die optische Vergrößerung eines Raumes durch Licht.

Planungswelten:
Was halten Sie von einer Dampfdusche im Badezimmer?


Torsten Müller:
Die Dampfdusche ist ein Produkt, welches in Zukunft einen immer höheren Stellenwert im Badezimmer einnehmen wird. In dem Zuge geht es um die Revitalisierung des Körpers, die für uns alle immer wichtiger wird. Im Zusammenspiel mit Duft, Licht und dem aufgeheizten Wasser findet genau dieses statt.

Planungswelten:
Was gehört Ihrer Meinung nach auf alle Fälle in ein Wellnessbad?


Torsten Müller:
Naturstein, edle Wandoberflächen, ein durchdachtes Lichtkonzept und meiner Meinung nach ist der goldene Schnitt bei einer Badplanung enorm wichtig.

Planungswelten:
Wenn Sie Ihr persönliches Badezimmer nochmals neu planen würden, was würden wir hier finden?


Torsten Müller:
Noch mehr Freiraum für mich selbst, eine noch größere Dusche mit verschiedenen Regen- und Duftszenarien.


Planungswelten:
Und jetzt interessiert uns natürlich noch, auf was Sie gut verzichten könnten?


Torsten Müller:
Auf Entertainment könnte ich mittlerweile sehr gut verzichten, da das Badezimmer für mich immer mehr zu einem Ort der Ruhe und Entspannung - oder sagen wir zu einem sacralen Ort wird.

Dienstag, 16. September 2014

Handwerkerseite des Jahres Jurymitglieder Torsten Müller im Interview



Am 1. August startete "die Handwerkerseite des Jahres" mehr dazu finden Sie hier: handwerkerseite-des-jahres.de/jury.html als Jurymitglieder habe ich Torsten Müller für myHammer ein paar Fragen beantworten

1„Worauf kommt es an, um in den sozialen Medien erfolgreich zu sein“?
Kunden fallen selten vom Himmel. Umso wichtig ist es, potenziellen Neukunden immer neue Anreize und Inspirationen zu geben, sich mit dem Firmenangebot auseinanderzusetzen. Im Gegensatz zu Presseaktivitäten ist bei Sozialen Medien vor allem die 'persönliche' Ebene ausschlaggebend. Wichtige und zugleich der Vorteil von Sozialen Medien ist damit die authentische Kommunikation. Verbraucher haben ein ausgeprägten Fingenspitzen dafür, was Werbung und ernstgemeinte Information ist. Folgt man diesem Prinzip, sind Firmen auch in den Sozialen Medien erfolgreich.
2„Was macht eine gute Handwerker-Webseite aus“
Zunächst sind die technischen Anforderungen zu erfüllen - das heisst, dass die Webseite ebenfalls für Smartphones und Tablets optimiert ist. Sehr beliebt sind zudem kurze Videos, die Prozesse erklären oder neue Leistungen vorstellen. Darüber hinaus sollte der Mix aus Text und Bildern passend sein. Informationen sind schnell zu vermittelt. Damit muss sich die Handwerkerseite auch den heutigen Medienkomsumsgewohnheiten anpassen, wo Verbraucher selten in der Tiefe lesen sondern die Informationen teils nur überfliegen.
3„Sollte jeder Handwerker ins Internet“?
Wie seit jeher gilt, man muss mit der Zeit gehen. Zudem ist es heute gelebte Gewohnheit, dass sich Verbraucher vorab im Internet informieren - welche Leistungen werden angeboten, was gibt es für Referenzen, was für Feedback haben die bisherigen Kunden gegeben. Verzichtet man auf seine Web-Visitenkarte, kostet es den Kunden heute extreme Überwindung, den Handwerker ohne jede Information persönlich aufzusuchen. Das Neukundengeschäft reduziert sich dann häufigt auf Kundenempfehlungen.
4„Was ist das wichtigste, um als Handwerker Erfolg zu haben?“
Um für Neukunden attraktiv zu sein, sollten mehrere Faktoren berücksichtigt werden: eine authentische Kommunikation und Präsentation der Leistungen, der Einblick hinter die Kulissen, um Kunden von der Qualität der eigenen Arbeit vorab zu überzeugen und der Aufbau eines eigenes Images, was die Abgrenzung zum Wettbewerb erleichtert und gleichzeitig Alleinstellungsmerkmale schafft.
5„Gibt es etwas, was Handwerkerwebseiten speziell besitzen sollten – im Gegensatz zu anderen Webseiten?“
Um im Web überzeugen zu kommuzieren, gilt es seine Leistungen transparent und glaubwürdig darzustellen. Hier sind zunächst keine Grenzen gesetzt. Darüber hinaus besteht die Herausforderung, die Webseite optimal auf die Internet-Suchgewohnheiten der Interessenten abzustimmen, so dass diese nicht nur über Google Adwords gefunden wird, sondern auch über die organische Suche. Hilfreich sind vorallem so genannte Backling, also Referenzverlinkungen von anderen Webseiten zu eigenen Webseite. Dies errreicht man unter anderem über Kooperation, Aktionen und Berichte in der Presse.
6 "Über 50 Prozent der Handwerksbetriebe haben noch immer keine Webseite – warum?“
Die Gründe sind wohl vielfältig - weniger Wettbewerb in z.B. ländlichen Regionen, fehlender Expansionsdrang, Traditionsunternehmen wo der Juniorchef noch nicht am Ruder ist oder Betriebe, wo kein Nachfolger gefunden wurde oder gesucht wird. In 10 Jahren werden wir, da bin ich mir sicher, eine ganz andere Situation vorfinden.

7„Was gefällt Ihnen nicht am Internet“
Ein negativer Trend ist bestimmt der durch das Internet befeuerte Preiskampf, unter dem insbesondere Hersteller leiden. Ansonsten ist es eine Frage, die sich für mich nicht ergibt.

Donnerstag, 5. Juni 2014

Interview mit Designer Torsten Müller | Wohn-DesignTrend

Interview mit Designer Torsten Müller | Wohn-DesignTrend

Interview mit Designer Torsten Müller
Neben der Funktionalität steht der
Wohlfühlfaktor der Räume für Torsten Müller im Vordergrund. Räume und
Spa-Einrichtungen werden zu einer Oase der Ruhe und Entspannung.
"Interview mit Bad- und Spadesigner Torsten Müller. Räume und Spa-Einrichtungen werden zu einer Oase der Ruhe und Entspannung."
Räume sind das Spiegelbild der inneren
Haltung. Das Design setzt dabei den inneren Wunsch nach Balance,
Wohlbehagen, innerer Wärme, Freude und Glück um. Der Schlüssel ist das
Design, das Zusammenspiel von Raum, Licht, Wahrnehmung, Stimmung und
Ausstrahlung – das Torsten Müller authentisch in Szene setzt.

Montag, 15. Juli 2013

Interview mit Designer Torsten Müller | Wohn-DesignTrend

Interview mit Designer Torsten Müller | Wohn-DesignTrend
Neben der Funktionalität steht der Wohlfühlfaktor der Räume für Torsten Müller im Vordergrund. Räume und Spa-Einrichtungen werden zu einer Oase der Ruhe und Entspannung.
"Interview mit Bad- und Spadesigner Torsten Müller. Räume und Spa-Einrichtungen werden zu einer Oase der Ruhe und Entspannung."
Räume sind das Spiegelbild der inneren Haltung. Das Design setzt dabei den inneren Wunsch nach Balance, Wohlbehagen, innerer Wärme, Freude und Glück um. Der Schlüssel ist das Design, das Zusammenspiel von Raum, Licht, Wahrnehmung, Stimmung und Ausstrahlung – das Torsten Müller authentisch in Szene setzt.
"Interview mit Bad- und Spadesigner Torsten Müller. Räume und Spa-Einrichtungen werden zu einer Oase der Ruhe und Entspannung."
Interview:
- Zwar halten sie Fachvorträge in den Bereichen Innenarchitektur, Design und Spa und sind als Berater für Internationale Hersteller und Handwerksbetriebe tätig, trotzdem liegt ihr Hauptfachgebiet bei der Bad und Spa Gestaltung. Wie kamen Sie zu dieser Spezialisierung?
Nun es gibt ja den Spruch “Schuster, bleib bei deinen Leisten” ich bin gelernter Gas und Wasserinstallateur (heute heißt der Beruf:Anlagenmechaniker/innen für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik) dann ging es auf die Meisterschule in der Handwerkskammer zu Köln. In einem der Bereich worinnen ich tätig bin (Badarchitektur & private Spadesign) gibt es keine eigentliche Ausbildungsform aber wie Sie ja erkennen können ist die Nachfrage danach mehr als vorhanden. Durch meine autodidaktisch Schulung ob national oder international habe ich meine Horizont erweitert und das wohl scheinbar im Einklang mit dem was die Industrie sowie der private Kunde haben möchte. Die Internationale Hersteller merken immer mehr das der Markt sich immer schneller dreht und viele Wissen nicht mehr wie der Endkunde angesprochen werden sollte. Was ja auch kein Wunder ist denn, die Zeit scheint immer schneller zu Vergehen darum ist es um so wichtiger wenn denn machbar sich mit allen “5 Sinnen” auf den Abnehmer einzustellen. Wie es zum Consulting kam das kann ich heute auch nicht mehr so genau sagen nur das es so anfing das ich gefragt wurde könnte du uns dabei helfen. Und meine Antwort war ja ich denke schon. Das Thema Speaker ist da schon ein wenig einfacher: Das was ich meinen Zuhören mitgebe ist so mir zumindestens noch nicht in Impulsive Vorträge erlebbar gemacht worden. Kleiner Einblick gefällig ? Glauben Sie das wir uns nur: “Äußerlich und nicht auch innerlich in dem private Spa reinigen.” Das heutige SPA oder die Badarchitektur ist ein Vielfaches mehr als nur eine freistehende Badewanne mit Erlebnis-Dusche mit einem Waschtisch und dem Dusch WC mit Warmluft-Fön.
Es ist der “Raum für die 5 Sinne”
"Interview mit Bad- und Spadesigner Torsten Müller. Räume und Spa-Einrichtungen werden zu einer Oase der Ruhe und Entspannung."
- Ihr Ziel ist es, einen Ort zu schaffen in dem man sich wohlfühlen kann und relaxt. Bei Ihren Konzepten taucht oft ein sehr geradliniger moderner Stil auf der oft kühl wirkt. Wie schaffen Sie es diese Gegensätze zu vereinen und aus einem modernen „kalten“ Stil ein warmes Gefühl zu schaffen?
In erster Linie geht es darum einen Raum für den Menschen selbst zu gestalten. Die Ablenkungen durch zuviel im Raum gilt es dabei zu vermeiden. Denn als Beispiel gibt jede Fuge ob auf Wand oder Boden an das Gehirn einen Reiz weiter den es zu Verarbeiten gilt was bei der Anspannung von doch sehr vielen zu vermeiden gilt. Der Raum als solches kann ruhig ein wenig Unterkühlt wirken es gilt allerdings dabei die Materialen so abzustimmen, das es bereits von der Optik sowie evtl. der haptischen Wahrnehmung die Emotion auslöst die der Kunde wünscht. Bei mir hat das neue private Spadesign einen Raumtitel.So werden in dem Raumgefühl “Happy Buddha” natürlich Elemente eingesetzt die dieses widerspiegeln was wiederum die Wärme zurück bringt durch einsatz von Skulturen Handtüchern oder anderen optisch ansprechend Accessoire-Highlights. Auch wenn die Notwenidkeit noch nicht jedem bekannt ist. So ist der Goldene Schnitt, eine Symmetrie sowie ein perfektes Lichtdesign Extrems wichtig um den Raum als angenehm zu erleben. Es ist wichtig auch die geografische Beurteilung zu berücksichtigen den ein Badkonzept auf den Malediven darf schon mal ganz anders ausschauen. Ob es allerdings sinnvoll ist einen weiß strahlenden Raum in unserem doch sehr verregnetem Deutschland einzusetzen wage ich zu bezweifeln. Weiteres gerne dazu auf meinen Vorträgen die teilweise in ganz Deutschland statt finden.
- Wie entwickeln Sie Ihre Lichtkonzepte, nach welchen Schemen gehen Sie vor um diese zu entwickeln?
Es geht in erster Linie einmal darum das es verschiedene Szenen gibt ähnlich wie auf einer Showbühne. Nachtlicht Schminklicht die Stunde zu zweit in der Badewanne oder das langsame Aufwachen am morgen unter der Dusche was heute sogar per Steuerung möglich ist dieses als Lichtstimmung zu erleben. Oder wie wäre es mit einem tief magenta Farben Sonnenuntergang der natürlich mit einem goldigem Sonnenton beginnt ? Auch hierzu kommen erst langsam die Ausbildungswege zum Lichtdesigner. Es ist bekannt das professionelles Lichtdesign Räume und Gebäude in völlig neue Stimmungen versetzt und dadurch ein beliebiges Ambiente erzeugt werden kann. Aber zurück zur ihrer Frage: Am meisten insperiert mich das Schauspiel vom Licht in der Natur. Um Räume “für die Sinne” zu konzipieren, ist es erforderlich, mit allen drei Bereichen des Lichtes zu arbeiten. Dieses sind die Grundbeleuchtung, die fokussierende Beleuchtung und das Brillanzlicht.
"Interview mit Bad- und Spadesigner Torsten Müller. Räume und Spa-Einrichtungen werden zu einer Oase der Ruhe und Entspannung."
- Bevorzugen Sie für private Kunden einzurichten, oder für großräumigere Spas von Kunden wie Hotels, Erholungszentren und öffentlichen Spas?
Ganz ehrlich beides hat seinen Reiz. Wobei es dabei enorme Unterschiede gibt von der heran gehensweise.Als Trendsetter im Spa & Bad-Design habe ich natürlich auch immer wieder große Freude daran neues noch nicht da gewesenes zu realiesieren aber dazu braucht es sehr oft auch das nötige Investment des Kunden. Das Hotel will seinen Kunden überraschen und dabei geht es nicht in erster Linie um die Nutzbarkeit auf lange Zeit den selten bleibt ja ein Hotelgast länger als vier Wochen in seinem Hotelzimmer. Die Badewanne im Schlafbereich macht hier bestimmt mal Spaß aber Zuhause bei anderen Temperaturen wohl nur mit hohen finanziellen Aufwand möglich. Denn ich kenne kaum jemannden der gerne bei 24Grad einschläft oder morgens bei vieleicht 12 Grad freudig nackt unter die Dusche hùpft. Wenn Kunden dieses Zuhause wollen gilt es erst mal eine große Aufklärung zu leisten. Wenn dazu auch die Kleidung im offenem Raum noch mit dabei sein soll. Denn jedes Hotel hat durch seine Klimaanlage bereits eine entfeuchtungs Anlage installiert sowie der Zimmerservice kommt ja auch jeden Tag. In öffentlichen Spa’s gelten ganz andere Kriterien die wiederum eine andere Aufgabenstellung haben.
"Interview mit Bad- und Spadesigner Torsten Müller. Räume und Spa-Einrichtungen werden zu einer Oase der Ruhe und Entspannung."
- Viele Ihrer Arbeiten sind im Offenen selbst, mit Fenstern nach Draußen oder mit Naturassoziationen gestaltet. Wie vereinen Sie das wohnliche und beschützende Gefühl mit der offenliegenden Natur in Ihren Konzepten?
In erster Linie machen das die Materialen sowie die Einbindung der Natur aus.
Es gilt dabei genau heraus zu finden was der Kunde unter Wohlfühlen versteht. Was für den einen Behaglichkeit bedeutet mag für den anderen überhaupt nicht  gehen. Mal ein Anreiz dazu was gibt es schöneres als die Natur perfekteres als der Einklang der dort herrscht ? Haben Sie schon mal einen Vogel auf dem Ast sitzen sehen und der faßt sich an den Kopf und fragt sich was er singen soll ? Aber wir Menschen Glauben hier noch was und da dann wird das wunderschön!? Weniger ist mehr und bringt die gewünschte Balance. Ein soviel an Materialmix oder mehr als zwei Grundfarben sind einfach nicht zu empfehlen !

- Die von Ihnen entwickelten Konzepte scheinen alle sehr individuell. Wie schaffen Sie es trotz all dem Ihre Linie durchzuziehen, so dass es für einen Außenstehenden erkennbar wird, dass das Konzept von Ihnen ist?
Das ist mir noch gar nicht aufgefallen (lacht) es geht um einem jedem ganz persönlich den es ist sein private Spadesign wo rinnen er sich wohl fühlt. Für einen anderen schaut dieser garantiert wieder anders aus und was das genau ist finde ich gerne heraus. Aber eines wird immer bleiben ohne den “Raum für die Sinne” wird es bei mir nicht gehen!
"Interview mit Bad- und Spadesigner Torsten Müller. Räume und Spa-Einrichtungen werden zu einer Oase der Ruhe und Entspannung."
Foto © Torsten Müller
Herr Müller, vielen Dank für das Interview.